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Zur „Wüste“ im Naturpark

Wandertipp von Bernhard Baumgartner in Mannersdorf am Leithagebirge

Dem Sommer voraus! Nicht nach Sommerein, sondern nach Mannersdorf, aber ebenfalls zum Leithagebirge führt dieser Wandervorschlag. Wie das Bild andeuten soll, eilen wir nach dem milden Winter vielleicht schon bald dem Sommer entgegen! Ziel ist der Naturpark in der „Wüste“, einer eher lieblichen Waldlandschaft mit der „Gebirgskulisse“ gigantischer Steinbrüche. Dort gibt es gut markierte und leichte Wege. Ein kleiner Streichelzoo wird die Kinder begeistern, und sie werden nur schwer von der abenteuerlichen Kletterei in die Ruine Scharfeneck abzuhalten sein! Am Ende der Tour warten zuerst ein Gipfelkreuz und dann die Einkehr in der Schutzhütte der Naturfreunde.

 

Route: Mannersdorf (oder Arbachmühle) – Naturpark – St. Anna in der Wüste – Kleiner Rundwanderweg – Scheiterberg – Hochfilzerhütte – Mannersdorf; Gehzeit bis zu 3 Stunden (Großer Rundwanderweg zur Aussichtswarte bei der „Kaisereiche“ bis zu 5 Stunden).

Info: Führer „Das große Wandererlebnis NÖ“ (um „Stoasteirische Almen“ erweiterte Neuauflage) von Bernhard Baumgartner.

 

Naturfreunde-Wandertipp: Zur „Wüste“ im Leithagebirge

Hübscher Rundgang im Naturpark Mannersdorf und ausgedehnte Wanderung zur „Kaisereiche“, besonders lohnend bei der Frühlingsflora April bis Mai!

Route: Mannersdorf–St. Anna in der Wüste–Ruine Scharfeneck–Franz-Josefs-Warte („Kaisereiche“)–Sieben-Linden–Rundwanderweghütte–Mannersdorf; 14,5 km, Seehöhe zwischen 215 m und 443 m; Spezialkarte ÖK 78.

Gehzeit: 4 ½ Std.; unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.

Tipps4Kids: Kleiner Rundwanderweg durch den Naturpark „Wüste“ mit Spielplatz und Streichelzoo!

 

Wanderweg für die „Große Rundwanderung“: Vom Kirchenplatz in Mannersdorf bergwärts zum Waldrand und rechts rot und blau/gelb markiert zur Steinbruchstraße, die zwischen den ehemaligen Steinbrüchen (rechts der alte Kalkofen mit Museum) in den Laubwald führt. Durch das „Bäckertürl“ der alten Klostermauer und leicht bergab zur Kreuzung beim ehemaligen Meierhof. Gegenüber den einst als „Jordan“ benannten Arbach überschreitend und durch eine Allee uralter Baumriesen zum ehemaligen Kloster „St. Anna in der Wüste“ (¾ Std.; Infotafel, seit 1984 Naturpark).

Für die längere Rundwanderung nun links und auf Forststraße zum Mauerbogen der alten Klostermauer bei einer riesigen Rotbuche. Hier rot markiert und blau/gelb als „Große Rundwanderung“ rechts hinauf zur Ruine Scharfeneck (bereits um 1000 entstanden, bis ins 16. Jh. eine der mächtigsten Burgen an der Grenze gegen Ungarn, eindrucksvolle gotische Baureste mit Ausblick vom ehemaligen Bergfried; Achtung, Absturz- und Steinschlaggefahr!). Der gut markierte Wanderweg führt nun durch wenig abwechslungsreiche geschlossene Wälder in 1 ½ Std. zur Franz-Josefs-Warte auf dem Steinerwegberg (höchste Erhebung des Leithagebirges mit 443 m, herrliche Rundsicht zu den Alpen mit dem Schneeberg und in die pannonische Tiefebene zum Neusiedler See; nach Besuch von Kaiser Ferdinand 1839 entstand die Bezeichnung „Kaisereiche“).

 

Rückweg nach Mannersdorf: Von der Aufstiegsrichtung her links hinab (Rundwanderweg blau/gelb und rote Weitwander-Markierung) und auf Forstwegen zum Wasserberg. Achtung auf die markierte Route im unübersichtlichen Waldgelände! Dann entlang der blau/gelben Zeichen links zum Sieben-Linden-Kreuz und rechts abzweigend auf dem „Großen Rundwanderweg“ weiter. Dieser verläuft auf dem Purbacher Weg, an der Rundwanderweghütte und später am Scheiterberg vorbei, über die Hochleiten-Siedlung nach Mannersdorf (2 ¼ Std.).

 

Tipps4Kids-Rundtour / „Kleiner Rundwanderweg“: In der „Wüste“ an der linken Seite der Klostergebäude auf Waldweg zur Berghöhe und links neben der alten Klostermauer zur Ruine Scharfeneck, dann bergab zum Mauerbogen bei der riesigen Rotbuche. Dort rechts auf dem blau/gelb markierten „Kleinen Rundwanderweg“ weiter, bei dessen Rechtswendung jedoch entlang der roten Markierung links zum Steinbruchrand. Auf der Steinbruchstraße (Kalkblöcke mit Fossilien!) hinab zum Ortsrand von Mannersdorf und durch die Waldgasse zum Ausgangspunkt (2 bis 2 ½ Std.).

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