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Unterwegs am Göller und Gippel

Im Mittelpunkt der niederösterreichischen Voralpen bfindet sich das Traisental. In dessen Talschluss bei St. Aegyd am Neuwalde ragt ein gegensätzliches Gipfelpaar auf, das der Höhe und den Bergform nach schon hochalpin wirkt.

Die Touren sind daher etwas anspruchsvoller als auf die benachbarten Waldhöhen und verlangen Achtsamkeit auf einzelnen Wegpassagen und vor allem auf gute Wetterverhältnisse. Der breitschultrige Dolomitberg Göller ist der leichtere Gipfel, überhaupt wenn man den Aufstieg vom Gscheid bei Kernhof (bekannt durch Zoo und Kamel-Theater) nimmt. Der im Dachsteinkalk viel schroffere Gippel wird vom Weißenbachtal bei St. Aegyd über einen „Treibsteig“ zur Gippelalm bestiegen. Einkehr gibt es dort in der Almhütte, auf dem etwas gemütlicheren Nachbarn in der Göllerhütte. Für den Aufstieg muss man 2 ½ bis 3 Stunden einplanen, insgesamt ergibt das jeweils eine ausgiebige Tagestour. Geübte und entsprechend leistungsfähige Bergsteiger können Göller und Gippel auch zu einer der schönsten Überschreitungen der höheren Voralpen verbinden.

 

Info:

Wanderführer mit Karten von Bernhard Baumgartner „Wandererlebnis Voralpen. Die schönsten Touren zwischen Pielachtal und Mürzsteger Alpen“ im Kral-Verlag.

 

Ein Wandertipp von Bernhard Baumgartner

Blick zum Ötscher vom Gsenger aus
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