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In der „Kleinen Wachau“ von Gars bis Schönberg am Kamp

Die Route verläuft großteils auf dem Kamptalweg, der auch mit Rädern befahren werden kann (nur zwischen Gars und Buchberg auf den eigentlichen Radweg entlang der Kamptalstraße ausweichen).

Günstige Teilstrecken begeht man zwischen Gars und Buchberg (2 Std.) oder bis Stiefern (4 Std.). Kürzere Variante zwischen Schönberg und Stiefern als sehr lohnende Runde. Alle Talorte sind mit der Kamptalbahn verbunden – nach den Begrüßungsritualen der Sommerfrischlerzeit auch „Busserlzug“ genannt.

 

Route: Gars am Kamp – Buchberg – Oberplank – Stiefern – (Variante Kalvarienberg) – Klopfhartsberg (Irrbling) – Schönberg am Kamp; Streckenlänge 24 km (Variante Kalvarienberg 21 km); Gehzeit 6 Std. (Variante Kalvarienberg 5 Std.). Wanderer können die Tour auch schon im Ort Rosenburg beginnen (für Radfahrer weniger empfehlenswert) – Aufstieg zum Schloss Rosenburg, auf dem Kamptalweg bis Gars, zusätzlich ca. 2 Std.

Zufahrt: Bei Anreise mit dem Auto bei den Bahnhöfen entweder in Gars oder in Schönberg parken und für die Gegenstrecke die Bahn benützen.

 

Routenbeschreibung: Im Kurort Gars vom Hauptplatz über die Kampbrücke (oberhalb die Gertrudenkirche und die Ruine der frühen Babenbergerresidenz) oder gleich beim Bahnhof starten. Auf der Seitenstraße durch Thunau (rechts Wandervariante über die Ruine Schimmelsprung und Abstecher zur archäologischen Stätte auf der Holzwiese möglich, zusätzlich ¾ Std.). Dann neben der Bahnstrecke weiter und auf ansteigendem Weg zur Ruine Klösterle, danach bergab zum Schloss Buchberg. Rechts davon hinab zum Kamp und diesen entlang zu ausgedehnten, nach dem verheerenden Hochwasser von 2002 noch etwas devastiert wirkenden Talwiesen. Im Frühjahr besonders malerischer Eindruck in Flussnähe – der üppig dahinströmende Kamp, begleitet von sich vielleicht gerade belaubenden Baumreihen (Erlen und Weiden), am Wiesenrand schon frühzeitig zahlreiche Schneeglöckchen (bereits im März), in den Hanglaubwald hinauf blühen Leberblümchen u. a. vielfältige, teils sonst seltene Frühlingsblumen. Nach Anstieg zur erhöhten Terrassenfläche wird von Oberplank hinab ein Seitengraben gequert und neuerlich bergauf wieder die nächste höhere Terrassenfläche erreicht (Rastplatz, unterhalb im Tal die Ortschaft Plank). Danach wieder an Böschungen mit pannonischer Flora entlang bergab und zwischen Waldrand und Flussufer, zuletzt durch eine Kellergasse (anfangs freier Lösshang mit typischen Verlehmungszonen aus den Zwischeneiszeiten) nach Stiefern.

 

Vor der Kampbrücke in Stiefern Wegteilung: Entweder auf der Variante Kalvarienberg (orographisch, in Flussrichtung, linker Talrand) zur Bahnhaltestelle und zum Gasthof Haimerl, dann von Kapellen begleitet hinauf zum Sattel des Hangvorsprungs (rechts oberhalb des Hohlweges Kreuzigungsgruppe und Rastplatz mit weitem Blick talabwärts bis zum Heiligenstein und den fernen Alpen). Nun bergab nach Schönberg, am Gasthof Schonenburg vorbei, zur Bahnstation jenseits der Kampbrücke.

 

Oder über den Klopfhartsberg (orographisch rechter Talrand): Von der Kampbrücke in Stiefern hinauf in den Ort mit seiner hochgelegenen Kirche, dann von der Straße Richtung Thürneustift links auf Güterweg den Bach queren und bald auf dem beschilderten Wanderweg links abzweigend (nicht auf dem Güterweg weitergehen) aus dem Seitental hinaus ins freie Gelände. An blumigen Wegrainen und Strauchzeilen entlang kommt man zum Abhang des rechts oberhalb ansteigenden Klopfhartsberges. Ausgeprägte pannonische Flora bietet hier der Seitenweg zum Irrbling: Bei der Kreuzung am Jägerkreuz links auf Fahrweg durch die Weinrieden zum Felsvorsprung über dem Kamp (nach vereinzelten Kuhschellen im März / April bei späterem Termin Diptamblüte). Auf demselben Weg zurück, vom Jägerkreuz auf dem Fahrweg weiter (nicht links in den Graben abzweigen!) und allmählich bergab, zuletzt durch eine Kellergasse zur Kamptalstraße in Schönberg, rechts zur Bahnhaltestelle.

 

Variante – kurze Rundwanderung zwischen Schönberg und Stiefern: Über den Kalvarienberg nach Stiefern und über den Klopfhartsberg zurück (ca. 2 ½ bis 3 Std.).

 

 

Kuhschellen
Schönberg am Kamp
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