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Zum „Greenhorn Hill“ im Pielachtal

Wandertipp von Bernhard Baumgartner

Nicht im Wilden Westen, sondern im lieblichen Pielachtal wartet auf die Wanderer ein Westerndorf namens „Greenhorn Hill“.

 

Gleichwohl kann man sich dort in die Welt der Indianer und Trapper versetzt fühlen! Was im Saloon als Speise und Trank angeboten wird, ist aber bodenständig und typisch für die als „Dirndltal“ schon berühmte Voralpengegend.

 

Vor der Rast im Wigwam gehört aber schon noch ausgiebig gewandert – auf einem der Rabensteiner Rundwanderwege. Das Motto dieser überaus lohnenden Tour heißt „tut gut“ und gilt für alle halbwegs eifrigen Geher, vom Nachwuchs-Winnetou bis zur Oma-Squaw!

 

Route:

Rabenstein an der Pielach – Bahnhof der Mariazellerbahn – Wanderweg „tut gut-Route 2“ bzw. Rundweg Nr. 4/3 – Mühlbergkapelle – Simmetsberg – Kollerberg mit Westerndorf – Rabenstein

 

Gehzeit: 3 ½ Stunden

 

Routenbeschreibung:

Vom Bahnhof Rabenstein (344 m) auf dem Rabensteiner Rundwanderweg Nr. 4/3 (zugleich beschildert als „tut gut-Wanderweg“) an der nördlichen Talseite hinauf zu den Gehöften am Eichberg und über die freien Berghöhen mit herrlicher Sicht bis zum Ötscher zur Mühlbergkapelle. Über die Wiesenkuppe am Simmetsberg (592 m) geht es an Bauernhöfen vorbei bergab in einen malerischen Wiesensattel, wo bereits das „Westerndorf“ am Kollerberg auftaucht. Nach Einkehr auf Waldweg hinab zum Karhof und zum schon nahen Ausgangspunkt. Zugang von Bahnhof Rabenstein zum „Westerndorf“ gemütlich in 30 bis 40 Minuten.

Wissenswertes über Rabenstein: Marktort und bereits im 11. Jh. erbaute Burg, spätgotische Pfarrkirche mit Chor von 1496, Heimatmuseum, Bahnstation der Mariazellerbahn – sehr empfehlenswerte Zufahrtsmöglichkeit!

 

Naturfreundehütten bei Rabenstein:

Josef-Franz-Hütte auf dem Geisbühel (849 m), zum Wochenende ganzjährig bewirtschaftet; Aufstieg von Rabenstein über die Ruine auf markierten Waldwegen in 2 ½ Stunden, aussichtsreiche Höhenwanderung von der Geiseben (Straßensattel zwischen Eschenau an der Traisen und Tradigist) in 1 ¼ Stunden; Empfehlung – von der Schutzhütte über den Gipfel zur Spitzmauer weitergehen. Unterhalb von diesem eindrucksvollen Aussichtsplatz befindet sich ein privates Naturwald-Reservat – steiler Aufstieg von der Bahnhaltestelle Steinschal-Tradigist in 2 Stunden möglich, großzügige Überschreitung nach Rabenstein mit Bahnverbindung!

 

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