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Zur Kukubauerhütte im Wiesenwienerwald

In der Zeit vor Weihnachten halten Wanderer und Schifahrer schon gern nach Schnee Ausschau. Dazu eignet sich bestens die Kukubauerhöhe im „Wiesenwienerwald“ zwischen Rohrbach und St. Veit an der Gölsen!

Ein Wandertipp von Bernhard Baumgartner

 

Von der 782 m hohen Bergkuppe überblickt man weithin die Schneeverhältnisse. Ist nicht nur erst der Schneeberg weiß geworden? Oder müssen wir uns bei der Wanderung zur Kukubauerhütte noch mit dem hier bei Frost und Nebel besonders üppigen Raureif begnügen? Die Kukubauerhütte selbst ist eher ein echt nostalgisches Bergwirtshaus als eine Schutzhütte. Der „Hüttenwirt Karl“ öffnet von Freitag bis Sonntag „bei Schönwetter“, daher zur Sicherheit seine Handynummer: 0664/4222041. Übrigens – je nach Schneelage kommen Mountainbiker, Langläufer oder Schneeschuhgeher gern zur Kukubauerhütte! Neben Michelbach sind Rohrbach und St. Veit an der Gölsen gute Ausgangspunkte, und auch der Wienerwald-Weitwanderweg Nr. 404 führt dort vorbei. Sehr lohnend ist die Überschreitung zwischen Rohrbach und St. Veit mit ca. 5 Stunden Gehzeit, die beiden Talorte sind mittels der Gölsentalbahn im Taktverkehr verbunden.

 

Info: Führer mit Karten „Das große Wandererlebnis NÖ“ von Bernhard Baumgartner im Kral-Verlag. „Wandern im Wiesenwienerwald“ von Bernhard Baumgartner, herausgegeben von den Naturfreunden Niederösterreich (erhältlich in den Gemeindeämtern St. Veit und Rohrbach an der Gölsen).

 

 

Über die „Teufelsstiege“ zur Kukubauerhütte

Ausgangspunkt ist Rohrbach an der Gölsen, Parkmöglichkeit bei der Bahnhaltestelle bzw. Start nach der Bahnzufahrt von St. Veit. Vom Hauptplatz an der Kirche vorbei rechts, dann auf der Bergstraße zum Herbsthof und weiter asphaltiert zur nächsten Wegteilung. Rechts zum Veitelbauern und durch den Waldsteilhang im Linksbogen ansteigend zu den Bergwiesen am Steinberg, dabei über die aus Sandsteinblöcken geschlichtete „Teufelsstiege“ (schon vor langer Zeit als Kirchensteig von den heute unbewohnten Steinberghöfen nach Rohrbach angelegt, damit verbundene Sage auf Infotafel). Vom Kleinsteinberger rechts auf Forstweg zum Haus Großsteinberg, dort hinauf zum Bergkamm und durch den Wald hinunter zur Sattlerkapelle. Nun rechts zum Großsattler und oberhalb links auf Fahrweg weiter zum Gasthaus Kukubauerhütte (2 ¼ Std., mit Wegweisern beschildert; Rückweg durch den Durlasgraben nach Rohrbach, insgesamt ca. 3,5 Stunden, oder Anschlussweg nach St. Veit an der Gölsen).

 

Kurzer Hüttenweg: Vom Parkplatz am Durlassattel zwischen Rohrbach und Michelbach auf Asphalt bis nahe der Sternwarte „Anthares“ und auf einfachem Fahrweg bis zur Kukubauerhütte, ¾ bis 1 Std., auch als „Kinderwagentour“ mit gleichem Rückweg möglich!

 

Abstieg nach Rohrbach (blaue Markierung, 1 ¾ Std.): Zurück bis zur Wegteilung unterhalb vom Großsattler und auf dem asphaltierten Güterweg weiter bis zum Wagenhof. Dort geradeaus über Wiesen und durch Waldgelände (etwas spärlich markiert) zur Straße im Durlasgraben und rechts zum Ausgangspunkt.

 

„Naturerlebnisweg Wiesenwienerwald“

Markierter Höhenweg von der Kukubauerhütte nach St. Veit an der Gölsen, ca. 3 Std.; Bahnverbindung nach Rohrbach, Info: www.st-veit-goelsen.gv.at

Auf dem Wienerwald-Weitwanderweg Nr. 404 rot markiert über den „Föhrenbigl-Alpenblick“ und die Windkreuzkapelle zum Göllersreiter-Sattel (Abzweigung zur Stockerhütte und Rudolfshöhe). Hier gelb / rot markiert (Schwarzenbacher Rundwanderweg-03) links und beim Göllersreiterhof bergseitig vorbei, dann am Waldrand entlang zum Mollnhof und weiter zum Nekamhof. Anschließend durch Obstgärten und über Wiesenraine zum Lodenhof. Vom folgenden Sattel beim Rosswürger schräg über die Sattelwiese ansteigen, über die Schwarzengruberhöhe hinweg (unterhalb ein Wildgehege mit Hirschen) und weiter zum auffallenden Kreuz im weitläufigen Wiesengelände nahe dem Großödbauern (Abzweigung nach Schwarzenbach). Hier wichtige Wegteilung – links derzeit etwas spärlich gelb markiert weiter, dabei über eine Lichtung mit Feuchtflächen und aufwuchernden Birken, die „Zögernitzhalde“. Später vom Wieshof über asphaltierten Güterweg durch den Rottenbach und den Kerschenbach, zuletzt an den alten Steinbrüchen vorbei, nach Kropfsdorf nahe dem „Haslerwirt“. Rechts in den Markt St. Veit (gotische Pfarrkirche als „Dom des Gölsentals“, jenseits der B 18 das geologische Freilichtmuseum „Steingarten“) und zum Bahnhof (Parkplatz, Bahnanschluss nach Rohrbach).

 

Die Durlashöhe
Die Zögernitzhalde
Die Kukubauerhütte
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